Killet Software Ing.-GbR - kurz: KilletSoft - ist ein Softwareunternehmen, das im Jahr 1991 gegründet worden ist. Die Gesellschaft gliedert sich in die Bereiche "Geodätische Standardsoftware", "Entwicklungswerkzeuge für die Geoinformatik" und "Internationale Geodaten". Die Schwerpunktbranchen der von uns betreuten Unternehmen sind Ingenieurbüros, GIS-Entwickler, Internet-Marketing, Versorgung, Logistik, Telekommunikation, Sicherheitskräfte und der öffentliche Dienst.
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Zum 500. Geburtstag des genialen Kartografen Gerardus Mercator.
Wie populär ist der Wissenschaftler heute noch?
Kempen / Rheinland, 01. März 2012, ergänzt im Juni/Juli 2012
Killet Software Ing.-GbR
Pressetext und Arbeitspapier als MS WORD-Datei  herunterladen
Veröffentlicht in VDVmagazin, Verband Deutscher Vermessungsingenieure, Heft 3/2012


Inhaltsverzeichnis (klickbar)

  1.  Mercators Lebensstationen - Eine Übersicht
  2.  Weltkarte und Mercator-Projektion
  3.  Auf der Suche nach Mercator im rheinischen Duisburg
  4.  Mercators Kindheit in Gangelt
  5.  Ein Fest für Mercator in seinem Geburtsort Rupelmonde
  6.  Galerie mit Bildern vom Mercator-Fest in Rupelmonde
  7.  Fußnoten und Bildnachweise

Prolog . The celebrated cartographer, Gerardus Mercator, who laid the foundations for modern cartography with his invention of the "Mercator Projection", is being commemorated to mark this "milestone" anniversary of his birth. The author of the article has found and researched some aspects of his life and sphere of influence in order to establish how popular the scientist still is today. This is a popular scientific article, aimed at readers who would like get to know this renowned cartographer or for those who would like to learn more about him.


Zu seinem "runden" Geburtstag wird des großen Kartografen Gerardus Mercator gedacht, der durch die Erfindung seiner "Mercator-Projektion" den Grundstein für die moderne Kartografie gelegt hat. Der Verfasser dieses Artikels hat einige seiner Lebens- und Wirkungsbereiche aufgesucht und nachgeschaut, wie populär der Wissenschaftler heute noch ist. Der Beitrag wendet sich populärwissenschaftlich an Leser, die den berühmten Kartografen kennen lernen oder mehr über ihn erfahren möchten.

Mercators Lebensstationen - Eine Übersicht
Gheert de Cremer wurde am 5. März 1512 in Rupelmonde, wenige Kilometer südwestlich vom flandrischen Antwerpen, geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Gangelt, einer kleinen Gemeinde im Selfkant, die im westlichsten Zipfel Deutschlands liegt. Seine Eltern betrieben dort eine Schuhmacherei. Gerardus Mercator
Abb. 1: Gerardus Mercator
Ab 1530 studierte er mit finanzieller Unterstützung seines Onkels an der Universität Löwen in Flandern, wo er den Magister Artium in den "Sieben Freien Künsten" Grammatik, Rhetorik, Dialektik, Arithmetik, Geometrie, Astronomie und Musik erlangte. Im Alter von 24 Jahren heiratete er seine Frau Barbara, geb. Schellekens, mit der er sechs Kinder hatte. In der folgenden Zeit beschäftigte er sich intensiv mit der Darstellung der Welt auf Globen und in Karten. Wie es zu seiner Zeit für Wissenschaftler üblich war, änderte er seinen Namen in die lateinische Variante Gerardus Mercator. Als Universalgelehrter forschte er neben seinem besonderen Interesse an der Kartografie gleichzeitig in anderen Disziplinen, auf die hier jedoch nicht näher eingegangen wird. Im Jahr 1552 übersiedelte Mercator wegen religiöser Verfolgungen in Flandern ins liberale rheinische Duisburg, das damals zum Herzogtum Jülich-Kleve-Berg gehörte. Dort lehrte er von 1559 bis 1562 als Dozent für Kosmografie am Akademischen Gymnasium. Wegen der hervorragenden Qualität seiner Globen und Karten wurde er bald "Hofkosmograf" seines Landesherrn, des Herzogs von Kleve. In Duisburg erlangte er mit seiner neuartigen Weltkarte von 1569 Weltruhm. Als quasi erster freier Unternehmer in der Kartografiegeschichte hat er rund 40 Jahre lang seine Karten wissenschaftlich erarbeitet, in Kupfer gestochen, auf der eigenen Presse gedruckt und selbstständig vertrieben. Einige Zeit nach dem Tod seiner Frau Barbara, mit der er mehr als 50 Jahre verehelicht war, heiratete Mercator Gertrud Vierlings, die Witwe des Bürgermeisters Ambrosius Moer. Der große Kartograf starb am 2. Dezember 1594 im Alter von 82 Jahren in Duisburg. Er wurde in der Duisburger Salvatorkirche beigesetzt. Leider ist sein Grab durch Umbauten verschollen, aber ein prachtvolles Epitaph[6] erinnert dort an ihn.


Weltkarte und Mercator-Projektion
"Gradus latitudinum versus utrumque polum paulatim auximus pro incremento parallelorum supra rationem quam habent ad aequinoctialem."[1]


"Wir haben die Projektion der Breiten zu beiden Polen hin allmählich in dem Maße vergrößert, wie die Breitenparallelen in ihrem Verhältnis zum Äquator zunehmen."[2]

Mercator Weltkarte von 1569
Abb. 2: Mercator Weltkarte von 1569
Stolz schrieb Gerardus Mercator in der Mitte des 16. Jahrhunderts diesen Satz in die Legende seiner Weltkarte. Leider ist dieser Satz auch in seiner Übersetzung für den Laien nicht wirklich verständlich. Doch damit hatte der frühe Wissenschaftler das größte kartografische Problem seiner Zeit gelöst. Es war ihm gelungen, die Erdkugel mit all dem, was man damals über die Länder und das Wasser wusste, in besonderer Form auf einem flachen Blatt Papier, einer Karte, abzubilden. Das Besondere an seiner Mercator-Projektion ist die Winkeltreue, die es den damaligen Seefahrern ermöglichte, nach dieser Karte nur mit einem Kompass zu navigieren. Denn auf der Mercator-Karte können Peilungen und Verbindungen von der aktuellen Position zum Ziel als gerade Linien dargestellt werden. Folgt ein Schiff einer Linie auf der Mercator-Karte, bewegt es sich auf der Loxodrome. Das ist eine Kurve auf der Erdkugel, die alle Meridiane unter dem gleichen Winkel schneidet. Deshalb wird sie auch Kursgleiche oder Winkelgleiche genannt. Die Loxodrome bietet für die Navigation den entscheidenden Vorteil des konstanten Kurses, sie führt aber im Gegensatz zur Orthodrome nicht zur kürzesten Verbindung.


Zylinderprojektion
Abb. 3: Zylinderprojektion
Das Prinzip der Mercator-Projektion, die dem Wesen nach eine Zylinderprojektion ist, kann einfach erklärt werden. Man stelle sich vor, dass um den Globus ein Zylinder gelegt wird, der ihn am Äquator berührt. Von der Globusmitte ausgehend würden nun alle Punkte von seiner Oberfläche gradlinig auf den Zylinder übertragen. Nach dem Abrollen des Zylinders hätte man auch schon eine winkeltreue Karte. Man kann aber erahnen, dass die Entwicklung einer Projektion nicht so einfach sein kann! Denn es müssen Projektionsgleichungen entwickelt werden, die eine Umrechnung beliebiger Punkte aus dem Gradnetz der Erdoberfläche in die Kartenebene und retour ermöglichen.


Wie Mercator damals seine Projektionsgleichungen der "zunehmenden Breitenparallelen" mathematisch abgeleitet hat, kann man heute nicht mehr nachvollziehen. Eigentlich ist das nur unter Verwendung der Integralrechnung möglich. Diese wurde aber erst rund 130 Jahre später von Isaac Newton und Gottfried Wilhelm Leibniz entwickelt. Bis heute beschäftigt das "Mercator-Rätsel" immer noch Wissenschaftler und Laien. Eine wirklich zufriedenstellende Auflösung des Rätsels scheint aber noch nicht gelungen zu sein. Es gibt aber einen viel versprechenden Ansatz, den der langjährige Oberstudiendirektor des Duisburger Mercator-Gymnasiums Friedrich Wilhelm Krücken in seinem umfangreichen Buchpaket beschreibt, dass er anlässlich des 500. Geburtstags von Gerardus Mercator herausbringt.

UTM-Projektion
Abb. 4: UTM-Projektion
Mit seiner Projektion hatte Mercator den Grundstein für die moderne Kartografie und Geodäsie gelegt. Denn die vor rund 450 Jahren entwickelte Mercator-Projektion wird in vielen Ländern mehr denn je genutzt. So listet beispielsweise das vom Verfasser entwickelte Programm TRANSDAT, mit dem Koordinaten zwischen verschiedenen Systemen transformiert werden können, mehr als 300 landesspezifische Mercator-Koordinatensysteme auf. Mit der Dynamic Link Library GeoDLL können Entwickler solche Koordinatentransformationen sogar in eigene Programme einbauen. Auch die weltweit verwendeten Gauß-Krüger-Koordinaten und die im zunehmenden Maße im Rahmen der Globalisierung zukunftsweisenden UTM-Koordinaten sind auf Grundlage der Mercator-Projektion dargestellt!


Die moderne UTM-Projektion soll hier etwas näher erläutert werden. UTM ist die Abkürzung für Universal Transverse Mercator. Anders als in Mercators Weltkarte deckt bei UTM nicht eine einzelne Projektion die gesamte Erdoberfläche ab, sondern der Globus ist in 60 Zonen von jeweils 6 Grad Breite aufgeteilt. Außerdem ist der Abbildungszylinder querachsig (transversal) um 90 Grad verdreht über beide Pole angeordnet. Die UTM-Zonen sind wie die Streifen einer geschälten Apfelsine um den Äquator angeordnet. Sie sind bei 177 Grad West beginnend ostwärts von 1 bis 60 durchnummeriert. Jede UTM-Zone wird einzeln als kartesisches Koordinatensystem betrachtet. Mit der weltweiten Nutzung moderner UTM-Koordinaten wird immer wieder an Mercators grundlegende Idee der winkeltreuen zylindrischen Abbildung erinnert.

Mit dem Ziel, eine einheitliche Europäische Geodaten-Basis zu schaffen, werden die im Laufe der Jahrhunderte entstandenen höchst unterschiedlichen Koordinatensysteme der einzelnen Länder seit 1995 nach dem Koordinaten-Referenzsystem UTM / ETRS89[3] umgestellt. Grundlage dafür sind die INSPIRE-Richtlinien[4], die für alle Länder den zeitlichen und rechtlichen Rahmen zur Verfügung stellen. Glücklicherweise muss man nicht wie zu Mercators Zeiten mit den wenige Jahrzehnte zuvor erfundenen Rechenschieber und Logarithmentafeln arbeiten, sondern kann die erforderlichen Koordinatentransformationen mit moderner Software in Sekundenbruchteilen durchführen. Der Verfasser stellt auf seiner Internetseite  http://www.killetsoft.de geeignete Programme und Programmierwerkzeuge für solche Koordinatentransformationen zur Verfügung.


Auf der Suche nach Mercator im rheinischen Duisburg

Süd-Globus bei Tag Süd-Globus illuminiert Globus am Innenhafen
Abb. 5: Süd-Globus bei Tag Abb. 6: Süd-Globus illuminiert Abb. 7: Globus am Innenhafen

Wenn man von Süden kommend in die Stadt Duisburg einfährt, sieht man schon von Weitem einen stählernen Globus, der nachts sehr schön mit blauem Licht illuminiert ist. Der vier Meter durchmessende und 1,5 Tonnen schwere Globus wurde von engagierten Bürgern, Firmen und der Stadt gesponsert und von Mitarbeitern der Duisburger Hüttenwerke Krupp-Mannesmann fertig gestellt. Er weist auf die Rollen der Ruhrgebietsstadt als Stahlstadt und Mercator-Stadt hin. In Duisburg erinnern weitere Globus-Skulpturen an das Leben und Werk Gerardus Mercators, der hier viele seiner mittelalterlichen Globen und Karten konstruiert hat.


Namensuche . Zwei ineinander übergehende Straßen am Duisburger Stadtring sollen an Mercator erinnern. Das sind die Mercatorstraße und die Kremerstraße[5]. Straßenschilder
Abb. 8: Straßenschilder
Unter Anderem bei dem Straßennamen "Kremerstraße[5]" ist im Duisburger Stadtgebiet die Verwendung verschiedener Namensvarianten für Mercator aufgefallen. Hier sei eine kurze Anmerkung zur Benennung des großen Wissenschaftlers erlaubt. Mercator hieß seinem Geburtsnamen nach "Gheert de Cremer". Später hat er sich selbst das Pseudonym "Gerardus Mercator" zugelegt, was der lateinischen Übersetzung seines Namens entspricht. Er hat sich aber Zeit seines Lebens weder "Gerhard[5] Mercator" noch "Gerhard Kremer[5]" und schon gar nicht "Krämer[5]" genannt. Diese Benennungen wurden im 19. Jahrhundert zum Zweck der nationalistischen Vereinnahmung seines Lebenswerks "eingedeutscht". Der Verfasser bittet im Sinne Gerardus Mercators entweder seinen Geburtsnamen oder sein selbst gewähltes Pseudonym zu verwenden. Vielleicht können in dieser Hinsicht hier und da Fehler aus der Vergangenheit korrigiert werden?!


Mercators Himmels- und Erdgloben
Abb. 9: Mercators Himmels- und Erdgloben
Mercator-Museum . Das Kultur- und Stadthistorische Museum in Duisburg, das ursprünglich im Rahmen der Feier zum 500. Geburtstag in "Mercator-Museum" umbenannt werden sollte, beherbergt eine der größten Mercator-Sammlungen Europas. Den Weg dorthin weist ein Globus am Innenhafen (siehe rechts oben). In dem Museum kann man viele Karten Mercators im wertvollen Original und je einen seiner Erd- und Himmelsgloben bestaunen. Auch der erste Atlas der Welt, den seine Söhne wenige Jahre nach seinem Tod herausgebracht haben, ist dort zu sehen. Der Begriff "Atlas" ist übrigens eine Wortschöpfung des Meisters.


Martin Lersch, Mercators Lebensatlas
Abb. 10: Mercators Lebensatlas
Im Mercator-Jahr veranstaltet das Museum zwei Sonderausstellungen. So zeigt die Studioausstellung "Mercators Lebensatlas" moderne Bilder des niederrheinischen Künstlers Martin Lersch. Der Künstler illustriert mit wenigen Pinselstrichen das Westliche eines Subjekts. So hat er Mercators Weltkarte von 1569 modern neu interpretiert. Wie das originale Vorbild ist seine Interpretation aus 18 Einzelblättern zusammengesetzt.
Die Ausstellung "500 Jahre Gerhard[5] Mercator und der blaue Planet" lässt die "Schatzkammer" des Museums in neuem Glanz erstrahlen. Die sehr wertvollen Ausstellungsstücke, teilweise noch von Mercator selbst angefertigt, werden mit modernster Beleuchtung sehr gut zur Geltung gebracht. Ein vom Computer gesteuerter interaktiver Medientisch, der unter der Weltraumansicht unseres blauen Planeten platziert ist, gibt den Besuchern der Ausstellung Gelegenheit die geniale Leistung des Meisters selbst nachzuvollziehen und seine Navigation selbst auszuprobieren.
Im Umfeld des Museums und der Stadt Duisburg finden eine ganze Reihe von Vorträgen, Veranstaltungen und Aktionen während des ganzen Mercator-Jahres statt. Recht amüsant sind auch Kostümführungen mit Mercators Ehefrau Barbara. Sie führt ihre Gäste durch die Altstadt und berichtet dabei von den Ereignissen und dem Leben im mittelalterlichen Duisburg, plaudert über ihre Ehe und schwärmt von den herausragenden Leistungen ihres Mannes.
Mercator-Brunnen in Duisburg
Abb. 11: Mercator-Brunnen
in Duisburg
In Zusammenarbeit des Duisburger Mercator-Museums mit dem Dortmunder Vermessungstechnischen Museum findet dort eine Sonderausstellung mit dem Titel "500 Jahre Gerhard[5] Mercator - Vom Weltbild der Renaissance zum Kartenbild der Moderne" statt. Während das Dortmunder Museum sich auf die Bereiche Kartografie und die Geschichte der Vermessungstechnik konzentriert, werden in Duisburg die Themen Seefahrt, Navigation und Entdeckungsgeschichte im Mittelpunkt stehen.
Mercator-Brunnen . Im Jahr 1869 plante Gerardus Mercators Geburtsstadt Rupelmonde ein großes Bronze-Denkmal zu seinen Ehren zu errichten. Als das in Duisburg bekannt wurde, ließen es sich die Stadtväter nicht nehmen ebenfalls ein Mercator-Denkmal zu errichten. Denn der Kartograf hatte seine berühmtesten Karten und Werke rund dreihundert Jahre zuvor allesamt in seiner Duisburger Werkstatt kreiert. So wurden fast zeitgleich im belgischen Rupelmonde und im rheinischen Duisburg Denkmale mit seinem überlebensgroßen Abbild geschaffen.
Der im Jahre 1878 enthüllte Sandsteinbrunnen mit dem zweieinhalb Meter hohen Standbild Mercators zeigt den Kartografen mit Blick auf einem zu seinen Füßen stehenden Globus. Er wird von einem Aufbau getragen, der auf vier Bogenpfeilern ruht. In den vier Himmelsrichtungen symbolisiert jeweils eine Kinderfigur mit entsprechenden Utensilien den Handel, das Gewerbe, die Schifffahrt und die Wissenschaft. Der Brunnen wurde nach den Entwürfen des Stadtbaumeister Hermann Schülke von dem Bildhauer Joseph Reiß geschaffen. In den vier Bogenpfeilern sind diese Inschriften eingelassen:
  1. Gerhard Krämer[5] gen. Mercator
  2. geboren am 5. März 1512 in Rupelmonde
  3. lebte und wirkte in Duisburg seit 1552
  4. gestorben in Duisburg am 2. Dezember 1594

Salvatorkirche . Gerardus Mercator starb am 2. Dezember 1594 und wurde in der evangelischen Salvatorkirche in Duisburg in einer Familiengruft beerdigt. Epitaphin der Salvatorkirche
Abb. 12: Epitaph in der
Salvatorkirche
Leider ist sein Grab durch einen profanen Heizungseinbau am Anfang des 20. Jahrhunderts verloren gegangen. Detailansicht
Abb. 13: Detailansicht
Seine Gebeine sind in einer Verwahrung von menschlichen Überresten zwar noch vorhanden, können aber seiner Person nicht zugeordnet werden. Vielleicht können die Gebeine des Meisters in absehbarer Zeit mit Hilfe der Gentechnik identifiziert werden. Dann bestünde auch die Möglichkeit seine Grabstätte nach alten Plänen zu rekonstruieren. Heute erinnert nur ein prachtvolles Epitaph[6] in der südlichen Chorkapelle an Gerardus Mercator. Seine Nachfahren haben es im frühen 17. Jahrhundert aus Schiefer anfertigen und darauf in lateinischer Schrift seinen Lebensweg darstellen lassen. Unter dem Familienwappen der Mercators befindet sich das Bildnis des gealterten Kartografen, der einen Globus in Händen hält und darauf mit einem Zirkel einen Winkel abgreift.


Die folgende Übersetzung der lateinischen Inschrift im Epitaph stammt von Frau Anica Jahning:
  1. Dem höchsten Gott gewidmetes Heiligtum.
    Hier liegt Gerardus Mercator, der von der Provinz des Iulius Acensius herstammt und am 5.3.1512 in Rupelmonde in Flandern geboren wurde unter dem römischen Kaiser Karl V. Er gehörte zum Hof des Landesvaters Wilhelm und dessen Sohn Johann Wilhelm. Er war der erste mathematische Kosmograf seiner Zeit, der leicht den Strahl der Vermessung der Weltkugel vom Himmel zur Erde innen und außen kunstfertig gezeigt hat. Von verschiedenen theologischen Doktrinen besonders gelobt wegen seiner Frömmigkeit, Tugend, Integrität und Freundlichkeit gegenüber Gott und den Menschen. Er hatte zwei Ehefrauen, von denen die erste sehr geliebte Frau Barbara Schellekens aus Leuwen war und die selbst nahe dem Ehemann begraben ist. Drei Söhne und ebenso viele Töchter gebar sie. Nach deren Tode aber empfing Gertruda (Anm.: seine zweite Frau Gertrud Vierlings) keine Kinder. Er ging ins teutoburgische Duisburg, wo er im Jahre des Herren am 2.12.1594 verstarb. Lebensalter 82.
  2. An den Leser.
    Jegliche Furcht vor dem tapferen Begrabenen ist nicht vergeblich. Mercator liegt unter der schweren Erde. Jede Erde ist dem Mann leicht, der alles, was jemals der Erde gehörte zum Atlas ohne Gewicht gemacht hat.
Das Leben Gerardus Mercators steht im Mittelpunkt eines besonderen Festgottesdienstes, der ihm zu Ehren anlässlich seines 500. Geburtstags in der Salvatorkirche abgehalten wird. Aus diesem Anlass finden dort auch einige Festveranstaltungen und eine Ausstellung statt. Musikalisch wird sein Geburtstag im Rahmen eines Festkonzertes mit dem Titel "Tönet ihr Pauken" mit Werken von Bach und Mozart und einem Literaturgottesdienst mit Ernst Toch´s "Fuge aus der Geographie" gefeiert.

Mercators Kindheit in Gangelt
Mercator-Punkt in Gangelt
Abb. 14: Mercator-Punkt
in Gangelt
Gheert de Cremer alias Mercator verbrachte sieben Jahre seiner Kindheit in Gangelt. Die Gemeinde, die früher einmal eine befestigte Stadt war, liegt im Selfkant, dem westlichsten Zipfel Deutschlands. Sie war im 16. Jahrhundert eine Handels- und Beherbergungsstadt an der vielbereisten Straße zwischen Köln und Antwerpen. Mercators Eltern, Hubertus de Cremer und seine Frau Emerentia, geb. Rademakers, stammen beide aus Gangelt und betrieben dort eine Schuhmacherei. 1518 zog die Familie nach Rupelmonde, dem Geburtsort Mercators. Er war dort im Jahr 1512 während eines längeren Besuchs seiner Eltern bei seinem Onkel Gisbert de Cremer zur Welt gekommen. In einigen von Mercators Karten wird deutlich, dass er auch als erwachsener Mann noch eine besondere Beziehung zu Gangelt hatte. Wie selbstverständlich findet sich darin der damals noch sehr kleine Ort Gangelt, wogegen größere und bedeutendere Orte fehlen!


Auf der Internetseite  http://www.gangelt.de der Gemeinde Gangelt kann seit kurzer Zeit ein sehr schöner Film von dem aus Gangelt stammenden Verleger, Schriftsteller und Mercator-Kenner Albert Baeumer angeschaut werden. Dieser Film beschreibt das Leben und die Werke Gerardus Mercators sehr ausführlich in authentischen Szenen. Ein weiterer Film von Albert Baeumer zeigt Szenen von der Einweihung des neuen "Rupelmonder Platz" am Ortsrand von Gangelt und den dort abgehaltenen Festlichkeiten zu Ehren Mercators anlässlich seines 500. Geburtstags. Albert Baeumer ist im Besitz einiger Mercator-Originale, die er bei seinen Nachforschungen auf den Spuren des berühmten Kartografen entdeckt hat. In dem Kriminalroman "Mercator, Mord und Möhren"[7] hat er seine Forschungsergebnisse einfließen lassen und Mercator darin wieder lebendig werden lassen.
Mit dem modernen UTM-Koordinatensystem ist Gerardus Mercator durch reinen Zufall eine besondere Ehre zuteil geworden: Der Ort, an dem sein Elternhaus in Gangelt stand, liegt ganz nah an der Schnittlinie zwischen der 31. und der 32. UTM-Zone. Das ist der Meridian mit genau 6 Grad östlicher Länge. Zur Erinnerung an Mercator wurde am Konfluenzpunkt[8] 51°N / 6°E ein Denkmal errichtet. Zu seinem 500. Geburtstag ist dieser "Mercator-Punkt" neu gestaltet worden. Übrigens ist die Strukturierung von Globen und Karten nach Längen- und Breitengraden ebenfalls Gerardus Mercator zu verdanken. Entgegen mancher Behauptung hat Mercator aber den 6. Meridian nicht bewusst durch den Ort seiner Kindheit gelegt. Diese Festlegung ist erst im Jahr 1884 erfolgt, als der durch Greenwich verlaufende Null-Meridian als Basis des internationalen Koordinatensystems eingeführt wurde. Mercator dagegen schlug seinerzeit den über die westlichste Azoreninsel Corvo verlaufenden Längengrad als Null-Meridian vor.
Unter dem Motto "Rupelmonde, Duisburg und Gangelt feiern gemeinsam den Geburtstag von Gerhard[5] Mercator" lädt die Gemeinde Gangelt im Mercator-Jahr zu zahlreichen Vorträgen und Veranstaltungen ein. Höhepunkt ist die Übergabe des neu gestalteten Mercator-Punktes und die Enthüllung der neuen Ortsbezeichnung "Rupelmonder Platz" in Anlehnung an Mercators Geburtsort. Am Rupelmonder Platz steht eine neue Hinweistafel, auf der das Lebenswerk des Meisters in Kurzform beschrieben ist.

Ein Fest für Mercator in seinem Geburtsort Rupelmonde
Mercator-Denkmal in Rupelmonde
Abb. 15: Mercator-Denkmal
in Rupelmonde
In dem ehemaligen belgischen Fischerdorf Rupelmonde hat Mercator von seinem 8. Lebensjahr an als Heranwachsender und junger Mann gelebt. Ihm zu Ehren steht im Zentrum des Ortes ein schönes bronzenes Denkmal, das ihn in reiferen Jahren mit langem Bart und Weltkugel darstellt. Diesen Lebensabschnitt hat er allerdings in Duisburg verbracht. Junger Mercator
Abb. 16:
Junger Mercator
Modell Anton Flore
Abb. 17:
Modell Anton Flore
Deshalb ist rechtzeitig zu seinem 500. Geburtstag ein neues, kleineres Standbild des jungen Mercator aufgestellt worden, das seiner Zeit in Rupelmonde besser entspricht. Modell gestanden hat der bei einem Schulwettbewerb ausgewählte 8-jährige Anton Flore dem Künstler Jozef De Laet, der den "jungen Mercator" kreiert und in Bronze gegossen hat. Das neue Standbild steht seinem Pendant des älteren Mercator vis à vis gegenüber. Zur feierlichen Enthüllung sind Prinz Filip von Belgien und Prinzessin Mathilde angereist, die im Rahmen des Festakts auch an einer Mercator-Aufführung in der Kirche "Onze-Lieve-Vrouw" teilnahmen. Im Vorfeld haben ein kostümierter Umzug und ein Luftballonwettbewerb stattgefunden, bei dem die Kinder gasgefüllte Ballons in Form von Mercator-Globen aufsteigen ließen. Der schön gestaltete Umzug führte an der Geburtsstätte Mercators in der Kloosterstraat vorbei, durch die Gerardus-De-Cremer-Straat und zurück zum Mercatorplatz, wo die Festzelte aufgebaut waren.


Flämischer Riese
Abb. 18: Flämischer Riese
Dabei gewesen . Der Verfasser Fred Killet und seine Frau Carmen haben an den Feierlichkeiten in Rupelmonde teilgenommen. Fazit: Sie können richtig gut feiern, die Flamen! Brauchtum und Tradition werden hier noch intensiv gepflegt und betrieben. Viele Vereine und Initiativen haben alles dafür getan Mercator ein schönes Fest zu bereiten. Der ganze Ort war mit schönen Blumengebinden, Mercator- und Staatsflaggen geschmückt. Am Umzug nahmen Brauchtumsgruppen in herrlicher mittelalterlicher Tracht, Musikgruppen und die "Familie" Mercator teil, die Ihre Gewänder aus der Zeit Mercators selbst angefertigt haben. Auch ein den Gerardus Mercator darstellender "Riese" wurde mitgeführt. Riesen und Drachen sind Ausdruck flämischer Tradition, die von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt worden ist. Hier in Flandern darf auch das naturtrübe fast 8 Prozent starke Bier nicht fehlen, das als "Gheert de Cremer-Bier" nur in Rupelmonde ausgeschenkt wird. Der Verfasser hat eine Serie von Fotos der Festlichkeiten im Internet als  Galerie[9] zusammengestellt.
Eingesperrt . Vielleicht kann man das Fest als eine kleine Wiedergutmachung an Gerardus Mercator sehen, der keine guten Erinnerungen an seinem letzten Aufenthalt in Rupelmonde gehabt haben wird. Im dortigen "Graventoren" hatte man ihn wegen des Verdachts der Ketzerei und seines Bekenntnisses zur reformierten Kirche viele Monate lang eingesperrt. Wegen religiöser Verfolgungen ist Mercator mit seiner Familie letztendlich in das liberale Duisburg emigriert.
Am 5. März findet ein gemeinsames Läuten der Kirchenglocken in der Rupelmonder Onze-Lieve-Vrouwekerk, der Gangelter St. Nikolaus-Kirche und der Duisburger Salvatorkirche zur Erinnerung an Gerardus Mercator statt.

Epilog . Zusammenfassend stellt der Verfasser fest, dass die Popularität des genialen Wissenschaftlers Gerardus Mercator seit seiner Lebzeit eher noch zugenommen hat. Der Kartograf erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit, die sich in den zahlreichen Aktivitäten anlässlich seines 500. Geburtstags nicht nur an seinen hier beschriebenen Lebensstationen wieder spiegelt. Ihm zu Ehren tragen in ganz Europa viele Straßen, Schulen, Schiffe und auch kommerzielle Einrichtungen seinen Namen. Zahlreiche Museen, Stiftungen und Vereine beschäftigen sich mit seinem Lebenswerk. Seine Entwicklung der winkeltreuen Karte mit der Mercator-Projektion kommt noch heute in fast unveränderter Form zur Anwendung. So wird sie in See- und Landkarten, für die Satelliten-Navigation, in GPS-Geräten und in der Luft- und Raumfahrt verwendet. Dass seine Projektion einmal zur Kartografie der Planeten unseres Sonnensystems eingesetzt werden würde, hätte Mercator sich nicht vorstellen können. Sogar eine gute Zigarre ist nach ihm benannt.



Galerie mit Bildern vom Mercator-Fest in Rupelmonde

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Logo QR-URL Autor / Verfasser
Dipl.-Ing. Fred Killet
Escheln 28a
47906 Kempen (Germany)
http://www.killetsoft.de
killet(at)killetsoft.de

Fußnoten

  1. Aus der Legende inspectori salutem der Mercator-Karte von 1569.
  2. Freie, nicht wortgleiche Übersetzung.
  3. UTM / ETRS89: Koordinatenbezugssystem mit dem Koordinatensystem UTM (Universal Transverse Mercator) und dem Bezugssystem ETRS89 (European Terrestrial Reference System 1989).
  4. INSPIRE: Infrastructure for Spatial Information in the European Community.
  5. "Eingedeutschte" Fassung des Namens von Gerardus Mercator.
  6. Epitaph: kirchliche Gedenktafel.
  7. "Mercator, Mord und Möhren" von Albert Baeumer und Alfred Bekker.
  8. Konfluenzpunkt: Schnittpunkt eines ganzzahligen Längengrades und eines ganzzahligen Breitengrades.
  9. Bildergalerie im Internet: http://www.killetsoft.de/t_1203_d.htm#galerie.

Abbildungsverzeichnis

  1. Abbildung:   Gerardus Mercator
    Quelle:   Abgewandelt nach "Atlas sive Cosmographicae Meditationes de Fabrica Mundi et Fabricati Fugura"
    Urheber:   Gemeinfrei, da die urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.
  2. Abbildung:   Mercator Weltkarte von 1569
    Quelle:   Nova et Aucta Orbis Terrae Descriptio ad Usum Navigatium Emendate; Carta do Mundo de Mercator (1569)
    Urheber:   Gemeinfrei, da die urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.
  3. Abbildung:   Zylinderprojektion
    Quelle:   NCAR Graphics Fundamentals
    Urheber:   University Corporation for Atmospheric Research (UCAR)
  4. Abbildung:   UTM-Projektion
    Quelle:   Carlos A. Furuti; www.progonos.com/furuti
    Urheber:   Carlos A. Furuti
  5. Abbildung:   Süd-Globus bei Tag, E 6,74518° / N 51,35722°
    Urheber:   Fred Killet
  6. Abbildung:   Süd-Globus illuminiert
    Quelle:   Wikipedia, Ausschnitt aus dem Bild:"Duisburg Weltmeisterkreisel"
    Urheber:   AlterVista, Juli 2006; GNU-Lizenz für freie Dokumentation
  7. Abbildung:   Globus am Innenhafen, E 6,76367° / N 51,43843°
    Urheber:   Fred Killet
  8. Abbildung:   Straßenschilder in Duisburg, E 6,76684° / N 51,42628°
    Urheber:   Fred Killet
  9. Abbildung:   Mercators Himmels- und Erdgloben
    Quelle:   Schatzkammer des Kultur- und Stadthistorischen Museums Duisburg
    Urheber:   Kultur- und Stadthistorisches Museums Duisburg
  10. Abbildung:   Martin Lersch, "Mercators Lebensatlas"
    Quelle:   Persönliche Genehmigung des Künstlers Martin Lersch
    Urheber:   Martin Lersch, Künstler vom Niederrhein
  11. Abbildung:   Mercator-Brunnen in Duisburg, E 6,76148° / N 51,43530°
    Urheber:   Fred Killet
  12. Abbildung:   Epitaph in der Salvatorkirche, E 6,76121° / N 51,43574°
    Urheber:   Fred Killet
  13. Abbildung:   Detailansicht des Epitaph, E 6,76121° / N 51,43574°
    Urheber:   Fred Killet
  14. Abbildung:   Mercator-Punkt in Gangelt
    Koordinaten: E 5,99875° / N 50,99919° (ETRS89) oder E 6,00000° / N 51,00000° (DHDN)
    Quelle:   Gemeinde Gangelt: Flyer zum Mercatorjahr 2012 - 500 Jahre Gerhard Mercator
    Urheber:   Gemeinde Gangelt
  15. Abbildung:   Mercator-Denkmal in Rupelmonde, E 4,29069° / N 51,12730°
    Urheber:   Fred Killet
  16. Abbildung:   Junger Mercator in Rupelmonde, E 4,29054° / N 51,12716°
    Urheber:   Fred Killet
  17. Abbildung:   Junger Mercator mit seinem Modell Anton Flore
    Urheber:   Fred Killet
  18. Abbildung:   Flämischer "Riese"
    Urheber:   Fred Killet
  19. Abbildung in der Galerie:   Die Prominenz
    Urheber:   Gazet van Antwerpen, Online-Zeitung
  20. Alle anderen Abbildungen in der Galerie
    Urheber:   Carmen und Fred Killet

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Die neuen Versionen der Programme TRANSDAT und SEVENPAR unterstützen Sprachdateien für die Benutzeroberfläche. Da die sprachabhängigen Texte in externen Dateien verwaltet werden, können jederzeit  neue Sprachen hinzugefügt werden. Jeder Nutzer kann nun Sprachdateien für sich und unsere Kunden zusammenstellen.