Killet Software Ing.-GbR - kurz: KilletSoft - ist ein Softwareunternehmen, das im Jahr 1991 gegründet worden ist. Die Gesellschaft gliedert sich in die Bereiche "Geodätische Standardsoftware", "Entwicklungswerkzeuge für die Geoinformatik" und "Internationale Geodaten". Die Schwerpunktbranchen der von uns betreuten Unternehmen sind Ingenieurbüros, GIS-Entwickler, Internet-Marketing, Versorgung, Logistik, Telekommunikation, Sicherheitskräfte und der öffentliche Dienst.
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BetaDLL - Beschreibung der Funktion coordtransbeta()
Beispiel für eine Funktionsbeschreibung aus dem Benutzerhandbuch

coordtransbeta()
2D-Koordinatentransformation und BeTA2007-Datumsübergang zwischen Gauß-
Krüger-, UTM- und Geographischen Koordinaten. Gauß-Krüger- und UTM-
Koordinaten können mit oder ohne führende Meridianstreifennummer 
verwendet werden.

Prototyp der DLL-Funktion in C++ Syntax (Kleinschreibung beachten!):
extern "C" BOOL PASCAL EXPORT coordtransbeta(
     double nCoordXQ, 
     double nCoordYQ, 
     unsigned short nCoordSysQ, 
     unsigned short nRefSysQ,
     unsigned short nStripQ,
     unsigned long lNoStripQ,
     double *nCoordXZ, 
     double *nCoordYZ,
     unsigned short nCoordSysZ,
     unsigned short nRefSysZ, 
     unsigned short nStripZ,
     unsigned long lNoStripZ);

Prototyp der DLL-Funktion in CAVO-Syntax (Kleinschreibung beachten!):
_DLL function coordtransbeta(;
     nCoordXQ as real8,;                   // 8 Byte
     nCoordYQ as real8,;                   // 8 Byte
     nCoordSysQ as word,;                  // 2 Byte
     nRefSysQ as word,;                    // 2 Byte
     nStripQ as word,;                     // 2 Byte
     lNoStripQ as logic,;                  // 4 Byte
     nCoordXZ ref real8,;                  // 4 Byte
     nCoordYZ ref real8,;                  // 4 Byte
     nCoordSysZ as word,;                  // 2 Byte
     nRefSysZ as word,;                    // 2 Byte
     nStripZ as word,;                     // 2 Byte
     lNoStripZ as logic);                  // 4 Byte
as logic pascal:betadll32.coordtransbeta   // 4 Byte


Die Funktion rechnet die numerischen Quellkoordinaten nCoordXQ und
nCoordYQ aus dem Quellkoordinatensystem nCoordSysQ in die numerischen
Zielkoordinaten nCoordXZ und nCoordYZ des Zielkoordinatensystems 
nCoordSysZ um. Die Transformation wird mit hoher Genauigkeit und 
großer Geschwindigkeit durchgeführt.

Die übergebenen Quellkoordinaten und die errechneten Zielkoordinaten
werden auf den Gültigkeitsbereich innerhalb ihrer Koordinatensysteme
und auf syntaktische Richtigkeit überprüft. 

Bei der Koordinatentransformation kann ein Datumsübergang vom
geodätischen Bezugssystem nRefSysQ des Quellkoordinatensystems in das
geodätische Bezugssystem nRefSysZ des Zielkoordinatensystems mit 
NTv2-Gitterdaten nach dem deutschen Standard BeTA2007 durchgeführt 
werden.

Bei Transformationen aus den Quellkoordinatensystemen Gauß-Krüger und 
UTM kann der Meridianstreifen nStripQ, auf dem sich die Quellkoordinaten
beziehen, vorgegeben werden. Der vorgegebene Meridianstreifen darf nicht
mehr als 3 Streifen vom natürlichen Meridianstreifen der Quellkoordinate
abweichen. Wenn in nStripQ der Wert 0 übergeben wird, werden die 
führenden Ziffern der Ostwerte zur automatischen Berechnung der 
geographischen Länge des natürlichen Meridianstreifens herangezogen.

Wenn im Paramter nStripQ ein Meridianstreifen vorgegeben ist, kann durch
die Übergabe des Wertes TRUE im Parameter lNoStripQ die Verwendung von 
reduzierten Ostwerten eingestellt werden. Die Ostwerte dürfen dann keine 
führenden Meridianstreifennummern enthalten.
Beispiel: nStripQ = 32,
          lNoStripQ = TRUE,
          UTM Ostwert 32564410 kann als 564410 eingegeben werden.

Bei Transformationen in die Zielkoordinatensysteme Gauß-Krüger und UTM
kann der Meridianstreifen nStripZ, auf den sich die Zielkoordinaten
beziehen sollen, vorgegeben werden. Der vorgegebene Meridianstreifen darf
nicht mehr als 3 Streifen vom natürlichen Meridianstreifen der 
Zielkoordinate abweichen. Wenn in nStripZ der Wert 0 übergeben wird,
erfolgt die automatische Berechnung des natürlichen Meridianstreifens aus
der geographischen Länge.

Wenn im Parameter nStripZ ein Meridianstreifen vorgegeben ist, kann durch 
die Übergabe des Wertes TRUE im Parameter lNoStripZ die Ausgabe von 
reduzierten Ostwerten eingestellt werden. Die Ostwerte enthalten dann 
keine führende Meridianstreifennummer.
Beispiel: nStripZ = 32,
          lNoStripZ = TRUE,
          UTM Ostwert 32564410 wird als 564410 ausgegeben.

Folgende Transformationen sind möglich:
Koordinatentransformationen unter Beibehaltung des Bezugssystems.
Koordinatentransformationen mit Wechsel des geodätischen Bezugssystems.
Wechsel des geodätischen Bezugssystems unter Beibehaltung des
Koordinatensystems.
Wechsel des Bezugmeridians bei Gauß-Krüger- und UTM-Koordinaten.
Umrechnung in den natürlichen Meridianstreifen bei Gauß-Krüger- und UTM-
Koordinaten.
Ein- und Ausgabe reduzierter Gauß-Krüger- und UTM-Koordinaten.
Wechsel der Notation (Schreibweise) bei geographischen Koordinaten.


Die Parameter werden folgendermaßen übergeben bzw. zurückgegeben:
nCoordXQ    Längen-, Ost- oder Rechts-Komponente der numerischen
            Quellkoordinate.

nCoordYQ    Breiten-, Nord- oder Y-Komponente der numerischen
            Quellkoordinate.

nCoordSysQ  Koordinatensystem der Quellkoordinaten.
  3         UTM Koordinaten (nördliche Hemisphäre)
  2         Gauß-Krüger Koord. (3 Grad breite Streifen)
  1         Geographische Koord. (Greenwich) [Grad,Min,Sek]
  6         Geographische Koordinaten (Greenwich) [Grad]

nRefSysQ    Geodätisches Bezugssystem der Quellkoordinaten.
162         DHDN90 (NTv2 BeTA2007 <±0.5m), Rauenberg, Bessel
163         ETRS89 (NTv2 BeTA2007 <±0.5m), geozentrisch, GRS80
 10         WGS84 (GPS NTv2 BeTA2007 <±0.5m), geozentrisch, WGS84

nStripQ     Zu verwendender Meridianstreifen im Quellkoordinatensystem.
            Dieser Parameter hat nur eine Wirkung, wenn in nCoordSysQ
            ein "Transversales Mercator Streifensystem" eingetragen ist.
0           Verwendung der führenden Ziffern des Ostwerts zur Berechnung
            des natürlichen Meridianstreifens.
> 0         Verwendung des Wertes in nStripQ zur Berechnung des 
            natürlichen Meridianstreifens.

lNoStripQ   Einstellung für die Unterdrückung der Meridianstreifennummer
            im Ostwert. Dieser Parameter hat nur eine Wirkung, wenn in 
            nCoordSysQ ein "Transversales Mercator Streifensystem" 
            eingetragen ist.
TRUE        Ostwerte müssen ohne führenden Meridianstreifennummern 
            übergeben werden.
FALSE       Ostwerte müssen mit führenden Meridianstreifennummern 
            übergeben werden.  

nCoordXZ    Längen-, Ost- oder Rechts-Komponente der numerischen
(ref)       Zielkoordinate.

nCoordYZ    Breiten-, Nord- oder Hoch-Komponente der numerischen
(ref)       Zielkoordinate.

nCoordSysZ  Koordinatensystem der Zielkoordinaten.
  3         UTM Koordinaten (nördliche Hemisphäre)
  2         Gauß-Krüger Koord. (3 Grad breite Streifen)
  1         Geographische Koord. (Greenwich) [Grad,Min,Sek]
  6         Geographische Koordinaten (Greenwich) [Grad]

nRefSysZ    Geodätisches Bezugssystem der Zielkoordinaten.
162         DHDN90 (NTv2 BeTA2007 <±0.5m), Rauenberg, Bessel
163         ETRS89 (NTv2 BeTA2007 <±0.5m), geozentrisch, GRS80
 10         WGS84 (GPS NTv2 BeTA2007 <±0.5m), geozentrisch, WGS84

nStripZ     Zu verwendender Meridianstreifen im Zielkoordinatensystem.
            Dieser Parameter hat nur eine Wirkung, wenn in nCoordSysZ
            ein "Transversales Mercator Streifensystem" eingetragen ist.
0           Berechnung des natürlichen Meridianstreifens aus der
            Geographischen Länge.
> 0         Berechnung des Ostwerts mit der Streifennummer nStripZ als
            natürlicher Meridianstreifen. 

lNoStripZ   Einstellung für die Unterdrückung der Meridianstreifennummer
            im Ostwert. Dieser Parameter hat nur eine Wirkung, wenn in 
            nCoordSysZ ein "Transversales Mercator Streifensystem" 
            eingetragen ist.
TRUE        Ostwerte werden ohne führenden Meridianstreifennummern 
            zurückgegeben.
FALSE       Ostwerte werden mit führenden Meridianstreifennummern 
            zurückgegeben.

returnWert  Im Fehlerfall gibt die Funktion FALSE zurück, sonst TRUE.


Freischaltung
Die Funktion ist freischaltpflichtig. Sie wird zusammen mit den anderen 
Funktionen der BetaDLL durch die Eingabe der bei der Vertriebsfirma 
erworbenen Freischaltparameter per Aufruf der Funktion setunlockcode() zur
uneingeschränkten Nutzung frei geschaltet. Ohne die Freischaltung sind nur
wenige Funktionsaufrufe zu Testzwecken (Sharewareprinzip) möglich.

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